„Sechs Dinge sind Gott verhasst, und auch das siebte verabscheut er: Augen, die überheblich blicken; eine Zunge, die Lügen verbreitet; Hände, die unschuldige Menschen töten; ein Herz, das finstere Pläne schmiedet; Füße, die schnell laufen, um Böses zu tun; ein Zeuge, der falsche Aussagen macht; ein Mensch, der Freunde gegeneinander aufhetzt.“ – so steht es im Buch der Sprüche in der Bibel.

Ach, hätten wir doch auf Gott gehört! Die Opfer, an die wir am Volkstrauertag denken, die unschuldigen und schuldigen Opfer, sie hätten nicht sein müssen… Sie haben gelitten. Sie wurden getötet. Sie haben gefehlt als Söhne, Töchter und Geschwister, als Frauen und Männer, als Mütter und Väter und Freunde…

Wie gut, dass es solche Gedenktage gibt. Auch wenn es manchmal so erscheint, als hätten wir Menschen nichts oder wenig gelernt: Es ist noch nicht zu spät. Stellen wir uns auf Gottes Seite und sagen mit ihm:

„Sechs Dinge sind mir verhasst, und auch das siebte verabscheue ich: Augen, die überheblich blicken; eine Zunge, die Lügen verbreitet; Hände, die unschuldige Menschen töten; ein Herz, das finstere Pläne schmiedet; Füße, die schnell laufen, um Böses zu tun; ein Zeuge, der falsche Aussagen macht; ein Mensch, der Freunde gegeneinander aufhetzt.“

Dieser Beitrag wurde am 14. November 2020 als „Angedacht“ und „Kirchenwort“ in der Südwestpresse, Ausgaben Metzinger-Uracher Volksblatt und Alb Bote veröffentlicht. Wiedergabe, auch in Auszügen, nur nach vorheriger Zustimmung durch den Autor (c) David Andreas Roth.
Das Bibelzitat stammt aus dem Buch der Sprüche, Kapitel 6, Verse 16-19.