Seit Wochen veröffentliche ich Ideen für persönliche Do-it-yourself-Gottesdienste der Seite der Baptisten Metzingen. Eine davon habe ich nun auch im Reutlinger Generalanzeiger weitergegeben.

Selbst ganz treue Gottesdienstbesucher tun sich derzeit schwer damit, am Sonntag in der Kirche zu sein: Singen nur mit Maske, Abstand halten, in vielen Kirchen gibt es nach dem Gottesdienst keine Gespräche mehr wie sonst. Alle eilen wieder fort… Da bleibt man lieber daheim. Und daheim fehlt einem dann auch etwas…

Aber man kann auch sehr persönlich Gottesdienst feiern. Dazu brauchen Sie nichts als nur einen Zettel, einen Stift und Ort, der für Sie passt: Eine Bank am Waldrand, ihr Bett, den Frühstückstisch oder die Küche während des Kochens.

Auf den Zettel schreiben Sie in der Mitte von links nach rechts oder von oben nach unten die Buchstaben:

D A N K E

Und dann überlegen Sie zu jedem Buchstaben eine Sache, einen Menschen, ein Erlebnis, für das Sie Gott ein DANKE sagen können und in dem der Buchstabe an irgendeiner Stelle vorkommt. In der ersten Zeile könnte also GeDuld stehen, oder Dienstag oder auch FahrraD – und so geht es für alle fünf Buchstaben…

Auch das ist Gottesdienst. Gott ein „Danke“ sagen oder auch mehr.

Dieser Beitrag erschien als „Auf ein Wort“ am 1. August 2020 im Reutlinger Generalanzeiger (GEA). Verwendung (auch in Auszügen) nur nach vorheriger Genehmigung durch den Autor (c) David Andreas Roth.