Wenn ich Vögel fotografiere…

Vögel sind unglaubliche Tiere. Gerade, wenn ich sie fotografieren möchte. Sie machen sich auf meinen Bildern häufig unsichtbar…

Rotmilan

Sie sehen: Sie sehen nichts…

Seit das Verbot körperlicher, zwischemenschlicher Nähe wegen der Corona-Pandemie gilt, habe ich plötzlich wieder mehr Zeit. Zusammen mit meiner Frau Karin oder auch allein bin ich unterwegs. Meist mit der Kamera. Und – wenn es um Vögel geht, mit einem erstaunlichen Talent, unsichtbare Tiere festzuhalten. Auf Facebook habe ich regelrechte Quiz-Veranstaltungen laufen gehabt. Und werde bis heute bei vielen Bildern, ob sie nun mit Vogelfotografie etwas zu tun haben oder nicht, gefragt, wo denn der Vogel darauf zu finden ist.

Hier, auf diesem kleinen Erdhügel auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Münsingen, habe ich die zwei Heidelerchen entdeckt, die man ganz klasse auf dem Bild…

…nicht sieht. Sie haben mich in Ruhe die Kamera in Anschlag bringen lassen, scharfstellen und dann sind sie weitergeflogen…

Manchmal gelingt auch was. Aber was ist das?

Von Zeit zu Zeit gelingt natürlich auch ein Schnapschuss! Aber was ist das dann? Natürlich habe ich ein Büchlein, mit dem ich Vögel bestimmen kann. Aber ganz ehrlich: Finken auseinanderhalten?

Ich finde die Vielzahl von kleinen Vögeln verwirend. Man muss auf alles achten und dann gibt es auch noch Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren. Viele der Finken haben eine schwarze Augenbinde….

Bei den sogenannten Raubvögeln gibt es zumindest einige, die sich leicht zuordnen lassen: Der mit dem gegabelten Schwanz ist der Milan (bei uns fast immer der Rotmilan). Der mit dem runden Schwanz, der gern einmal von Raben gejagt wird und sich dabei meist dumm anstellt, ist der Mäusebussard. Und der, der ganz still und nur mit „Rütteln“ der Flügel in der Luft stehen kann, das ist der Falke. Da gibt es allerdings auch einige Unterarten: Baumfalke, Turmfalke…

Noch viel zu lernen in Coronazeiten. Und oft verblüffend, wie viele sich dann doch auskennen und sofort bestimmen können, was da abgebildet ist.

Das Abschlussbild: Eine Mönchsgrasmücke, weiblich. Hab ich mir nicht ausgedacht. Ich habe nur lange gelauert, bis das Bild gelungen ist.

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