Richtig Sorgen

Sorgen lassen sich „in diesen Zeiten“ nicht vermeiden. Wie macht man es aber richtig? Zwei Gedankenanstöße dazu…

Ich fände es schön, wenn wir uns richtig Sorgen machen. Dafür gibt es Vorbilder. Die Familienmutter, die sich in den vergangenen Wochen Sorgen gemacht hatte, dass sie und ihre Kinder infiziert werden könnten. Und dann hat sie festgestellt: Sie ist nicht wirklich bedroht. Für sie und die Kinder geht es nicht um Leben und Tod. „Ältere mit Vorerkrankungen“ sind viel mehr gefährdet. Und seitdem hat sie ihre 73jährige Nachbarin ein bisschen mehr im Blick und übernimmt das Einkaufen für sie. Das ist „richtig Sorgen machen“.

„Sorgt euch darum, dass eure Namen im Himmel notiert sind“, so hat Jesus einmal gesagt. Im Himmel sind die Namen der Menschen bekannt, die „Kranke besuchen, Hungrigen zu essen geben, Gefangene besuchen“. Sagt Jesus. Warum? Nun, wenn alle sich um das Wohl der Schwächeren sorgen, dann ist das jetzt schon der Himmel auf Erden. Dann ist es auch kein Wunder, wenn der Himmel davon Notiz nimmt. Deshalb: Wenn schon Sorgen, dann richtig. Geht doch.

Dieser Text ist am 14. März 2020 als „Angedacht“ und „Kirchenwort“ in der Südwestpresse (Metzinger Volksblatt / Alb Bote) erschienen. (c) David Andreas Roth – Veröffentlichung, auch auszugsweise, nur nach vorheriger Freigabe durch den Autor

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