Amoi seg ma uns wieder

Es gibt sie noch, die Hoffnung! Wie gut das ist!

Es gibt sie noch, die Hoffnung! Ich komme auf über 100 Beerdigungen jedes Jahr, weil ich nicht nur als Pastor, sondern auch als Beerdigungsredner Menschen bei Trauerfeiern begleite. Und fast immer sind da Angehörige, Freunde, geliebte Menschen, die auf ein Wiedersehen hoffen. Das Lied „Amoi seg ma uns wieder“ von Andreas Gabalier wird für jede dritte Beerdigung herausgesucht.

Warum? Weil wir die Hoffnung brauchen, dass es auf der anderen Seite des Todes weitergeht. Ich bin so froh, dass diese Hoffnung nicht nur Wunschdenken ist. Seit hunderten von Jahren haben wir eine begründete Hoffnung, dass wir uns wiedersehen, auch wenn wir durch den Tod getrennt wurden.

„Da ist noch niemand zurückgekommen“, sagt man manchmal leichtfertig vor sich hin. Doch das stimmt nicht. Es gibt eine Ausnahme. Jesus ist zurückgekommen aus dem Tod. Und bevor er dann zurückgekehrt ist zu seinem Vater in den Himmel, hat er der Hoffnung auf ein Wiedersehen einen Grund gegeben: „Ich gehe zurück und ich bereite für euch einen Ort vor, an dem ihr wohnen werdet.“ Wenn es einer wissen kann, dann Jesus.

Wer darauf hofft und ihm vertraut, der wird es erleben. Amoi seg ma uns wieder! Es gibt sie, diese Hoffnung.

Dieser Beitrag erschien am 23. November 2019 in der Südwestpresse Metzinger-Uracher Volkslbatt / Alb-Bote. Verwendung – auch in Auszügen – nur nach vorheriger Zustimmung des Autors (c) David Andreas Roth

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