Kraft

Sie machen mich kraftlos: Tage, die schon mit Nebel beginnen und dann trüb und grau bleiben. Ich werde beeinflusst; was um mich ist beeinflusst mich stärker als es mir lieb ist!

Blick aus dem Fenster – wo nur Grau ist, steht sonst die Martinskirche

Ich hätte ja gern, dass ich „unabhängig“ bin. Doch gerade solche trüben Tage zeigen mir deutlich: Ich bin es nicht.

Doch genauso wie die Kraftlosigkeit sich durch äußere Einflüsse in meinem Leben ausbreiten kann, so kann es auch die Kraft! Irgendwann einmal habe ich entdeckt, dass ich am Ende des Vaterunsers bete: „Denn dein ist das Reich, die KRAFT und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Die Kraft gehört zu Gott. Und wenn ich so bete, lade ich Gott praktisch ein, mich mit dieser Kraft zu erfüllen. Ich bitte Gott, mich positiv zu beeinflussen!

Zuerst dachte ich, dass ich das doch nicht brauche. Ich bin doch selber stark! Doch wenn die Kraftlosigkeit von außen kommt – warum nicht auch die Kraft?

Also bete ich das Vaterunser – und ganz bewusst den letzten Satz: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Meine Erfahrung damit ist umwerfend: Der Nebel vergeht, aber die Kraft Gottes bleibt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht als „Auf ein Wort“ am 2. November 2019 im Reutlinger Generalanzeiter (GEA), Verwendung nur nach vorheriger Freigabe durch den Autor (c) David Andreas Roth

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